Über mich

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Berlin, Berlin, Germany
Full Of Power and Energy :-)

EINLEITUNG

Hallo Besucher meiner persönlichen Seite!

Tja, wie kann man allen mitteilen, wie es einem geht, ohne jeden anzurufen oder zu besuchen. Oder wie kann jemand am anderen Ende der Welt an meinem Leben teilhaben, ohne anzurufen? - BLOGGER macht´s möglich:-)

Begonnen hat alles, als ich vom 27.06.2005 bis 17.06.2012 im über 3500 km von Deutschland entfernten Ägypten war.

Nun bin ich wieder in Deutschland –Berlin- und möchte auch all meine Freunde in der Ferne und in der Nähe an wichtigen Dingen in meinem Leben teilhaben lassen.

Also, weiter geht´s!

Sonntag, 15. Februar 2026

INDOOR SURFING (15.02.2026)

Seit langem habe ich diese Möglichkeit in Betracht gezogen, es auszutesten wie es ist, auf einer coolen Welle zu surfen 🏄‍♀️

Kleine chillige Wellen konnte ich schon mit dem SUB genießen, aber so richtige Wellen halt noch nie 🌊
Bereits im letzten Jahr hatte ich das Indoorsurfen ins Auge gefasst und dann wieder aus den Augen verloren. Wie das Leben halt so spielt. 🫣
Aber nun, endlich war ich nicht alleine, die das WELLENWERK sehr anziehend fand. Auch Kollege Sebastian hat sich dafür interessiert und bereits getestet.
Und dann hieß es auf dem Endspurt ins Wochenende: Nancy! Wir sind Sonntag wieder im Wellenwerk! Kommst du?

Tja...was soll ich sagen?! Ich hatte ein kinder- und somit spielfreies Wochenende vor mir. Also, eine Beginnersession zwischen den Profisessions gebucht und mich super gefreut.
Die Anreise mit einer Stunde und zehn ist nicht ganz so anziehend. Noch dazu wenn, man in die falsche Tram einsteigt, aber wenigstens schien die Sonne🌞
Punkt 12:30 Uhr bin in ich durch den Eingang über die Terrasse und nach der Anmeldung suchend an der Bar gelandet und wurde noch nicht vermisst.
Ein Großvater mit seinem Enkel (fast 14 Jahre) haben sich nach einer Wartezeit auch gerade eingefunden. Hmmm, dafür dass man 15 Minuten vor Kursanfang erscheinen muss, um Einweisung und Umziehen abzuschließen...waren auch die beiden auch noch nicht startklar. Der Großvater versuchte sich anzumelden. Der junge Mann hinter der Bar versuchte die Buchung zu finden. Mit Anlaufschwierigkeiten hat der Karl gefunden und versucht den Weg zur Umkleide zu erklären (in Englisch ging es dann) - übrigens ist Karl der einzige Name,  den ich aus dem Kurs kenne (...). Ich habe meinen Namen hinterhergeschoben. Ob ich wirklich gefunden wurde, weiß ich nicht. Aber der Trainer tauchte auf und ließ uns wissen, dass noch 2 Personen fehlen. Oh, ich hatte morgens tatsächlich auf der Webseite kurz gecheckt...noch 7 von 12 Plätzen frei 😉

Da es schon nach zwölf dreißig war, sind wir gestartet. Damit war auch klar: der Kurs war nur wenig besetzt, daher war es nicht so schlimm, dass ich spät dran war. Umziehen, kurze Einweisung in einem kleinen Schulungsraum. Dann Aufwärmen, wenn man das so nennen darf, und duschen. Der Vorgängerkurs war in seiner letzten Minute, also konnten wir schon unsere Bretter in Empfang nehmen und um den rechten Knöchel schnallen - wir waren alle REGULARS...ich glaube aber ich komme mit GOOFY besser klar.

Die Haltestange wurde platziert und die Jungs waren schon auf dem Weg in die Mitte. Man hat nicht viel gesprochen: Hände der Helferin streckten sich zum Board und das Board wurde mit ihren Füßen gehalten. Meine Füße platzierte ich und Griff mit meiner linken Hand ihre Hand an deren ich einen Meter zur Stange surfte.
Ganz schön krass die ersten Sekunden.



Wie bei der Unterweisung untersagt, erstmal schön nach unten geschaut 🤣 und es mit viel Kraft geschafft, nicht nach hinten wegzufliegen. Von beiden Seiten kamen die Trainer und halfen mit Tipps. Der Junge surfte schon ohne Stange, der passende Opa ebenfalls. Ich ging auf Anweisung mehr in die Knie und habe auch schon eine und kurz beide Hände von der Stange losgelassen...aber nur kurz! 🤪
Dann kam auch schon das Zeichen, dass ich mich zum Abflug begeben sollte. Also ließ ich los, stand ca. 2 Sekunden auf der Welle, schaute nach hinten und zack, hat mich die Welle verschluckt und ausgespuckt. Leute, die Landezone war flach und hart...schmerzhaft. Ob es mit den Tipps der Einweisung besser gewesen wäre? Nein.
Egal, es ging weiter. Während der kurzen Wartezeit zum begleiteten Surfen, hat sich Sebastian blicken lassen. Er hatte bereits seine erste Session hinter sich und war sehr neidisch, dass wir nur zu dritt waren - VIP 😉

Dann war ich an der Reihe, um mich zweitmalig ins Nass zu stürzen, dieses Mal ohne Stange, denn die war schon weg.
Die Herren hatten ihren Durchgang, jetzt war ich dran. Der Trainer, wie immer er auch hieß, kam von der anderen Seite übers Wasser auf meine Seite gesurft oder besser gerutscht. Die Helferin brachte mich wieder aufs Board und übergab mich ratzfatz dem Trainer, der mich zum Tanz aufforderte 💃🌊






Ich war wirklich angespannt und hatte riesigen Respekt vor dem Wasser. Er tat was er kann...korrigieren meiner Haltung, meinen Blick, Anleitung zum Rückwartssurfen. Langsam kam ich etwas besser klar und dann ging es zum Abflug, damit die anderen auch wieder das Wasser betreten konnten. ES WAR RICHTIG ANSTRENGEND! Aber ich konnte schon alleine, mit Trainer in Griffnähe auf der Welle reiten 🏄‍♀️ Nach dem 3. Lauf habe ich eine Auszeit genommen, weil mir die Beine etwas wackelten.





In Richtung Ende hat mich der Trainer nochmal motiviert und mich aktiv aufgefordert, mich nochmal auf das Board zu stellen. Es war natürlich der beste Lauf und ein guter Abschied. Ok der geplante Ausstieg war dann doch wieder ein Abflug geworden...aber nun 😂






Boards weggestellt und...fertig. Hätte jetzt noch ein kleines Feedback erwartet, aber der Herr des Brettes fand es nicht so von Nöten. Ein Danke von meiner Seite und dann ab unter die Dusche. Ein Vorteil von versetzten Kursen und als einzige Frau im Kurs: du hast die gesamte Umkleide für dich.

Während ich mich wieder in Schuhe und Jacke verpackte, lief die freie Trainingssession und Sebastian konnte sein Können zeigen und ausbauen. Ich war froh, wieder auf dem Nachhauseweg zu sein, weil es schon anstrengend war. Aus der U-Bahn heraus, habe ich mir die Sushi-Platte gegönnt. Wenn schon geiler Tag, dann richtig 😂


Fazit: ich bin stolz auf mich, dass ich es gemacht habe. In der Natur würde ich es bei chilligeren Wellen auf jeden Fall nochmal probieren oder einen Kurs absolvieren. Genügend passende Destinationen gibt es ja. Indoormäßig würde ich es nochmal aus Spass machen, die Beginnersession reicht da völlig. Nur das Glück zu haben, nur mit 2 anderen den Kurs zu teilen, werde ich mit größter Wahrscheinlichkeit nicht noch einmal haben, es sei denn, man bucht VIP.
Aber nun...you never know 🏄‍♀️